Sexueller Missbrauch in der Kirche
„Sexueller Missbrauch in der Kirche“ – Gesprächsabend im Bildungshaus St. Bonifatius am 13. Mai
Im März 2026 veröffentlichte die Universität Paderborn eine unabhängige Studie zum Umgang mit sexuellem Missbrauch im Erzbistum Paderborn. Das Erzbistum selbst hatte diese Studie in Auftrag gegeben, die die Amtszeiten der Kardinäle Jäger und Degenhardt (1941-2002) umfasst.
Die Studie hat fast 500 Betroffene und rund 250 Beschuldigte und Täter identifiziert. Die Dunkelziffer dürfte weitaus höher liegen. Die erschreckenden Zahlen haben viele Gläubige mit Wut, Enttäuschung und Fragen zurückgelassen, die Austrittszahlen sind seitdem enorm gestiegen.
Der Themenabend am 13.05. informiert über die wichtigsten Ergebnisse der Studie und eröffnet einen Raum für Gespräch und Austausch: Wie geht es mir als gläubiger Christ mit diesen Ergebnissen? Fühle ich mich noch in der Kirche beheimatet? Wie gehen wir künftig mit dem Thema um, welche Möglichkeiten zur Prävention gibt es?
Moderiert wird der Abend von Anke Kenter, Leiterin der katholischen Beratungsstelle für Ehe-, Familien- und Lebensfragen in Meschede und Sexualberaterin sowie von Dr. Andreas Rohde, dem Leiter des Bildungs- und Exerzitienhauses in Elkeringhausen.
Die Veranstaltung beginnt um 19.30 Uhr und findet im Seminarraum 3 des Bildungs- und Exerzitienhauses St. Bonifatius (Bonifatiushaus, 1. Etage) statt.
Es ist keine Anmeldung erforderlich, der Eintritt ist frei.